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Alfred Schleicher aus Namibia entführt uns nach Ostafrika. Er wird uns sicher wieder hervorragende Bilder von seinen Reisen vorstellen. Unser Hobby kommt dabei sicher nicht zu knapp.

Wie jedes Jahr veranstalten wir in unserer Freilandanlage in der Ferdinand-Halbeck-Str. unser alljährliches Gartenfest. Wir freuen wir uns auf ein gemütliches Treffen unserer Mitglieder und Freunde vom Wasserstern. Wie jedes Jahr bieten wir auch dieses Jahr Getränke und Gegrilltes an. Bei schlechtem Wetter verschieben wir es auf den darauf folgenden Samstag. In diesem Fall bitte E-Mails abfragen und/oder auf unserer Homepage nachschauen.

Salamandersuche in Kalifornien Die Arbeit brachte Kamil Szepanski immer wieder nach San Francisco und ins Silicon Valley. Anstatt dort die Abende allein im Hotel oder an der Bar zu verbringen, zog er stattdessen los um die dortige Salamanderfauna zu erfahren. Auf diese Art konnte er Nord-Kalifornien zu jeder Jahreszeit erkunden und verfolgen, wie das Jahr für die dortigen Salamander aussieht. Auf einer privaten Urlaubsreise wurden dann auch die bekanntesten Naturwunder Kaliforniens besucht – natürlich war die Kamera dabei und die Urodelen im Fokus. Es geht zu kleinen Rinnsalen, in lehmige Höhlen und in mächtige Sequoiawälder in denen der Vollmond am Boden nicht sichtbar ist. Von Kamil Szepanski, aus Aalen.

Der Jakobsweg zu dritt – per Pedes zum Jockel nach Santiago. In vier Etappen und insgesamt 46 Tagen hat die Familie Schäberle den Camino Frances absolviert. Dabei sind Ihnen viele Reptilien und auch einige Amphibien begegnet. Die 790km zu Fuß auf dem Bekanntesten der Jakobswege durch Nordspanien haben Ihnen noch nicht gereicht und sie haben zusätzliche herpetologische Hotspots in der Region aufgesucht. Einige Kuriositäten, Endemiten und eingeschleppte Arten konnten von Ihnen nachgewiesen werden. Seit vielen Jahren züchten Claudia und Andreas Schäberle Perleidechsen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch diese Art ausführlich in Haltung und Zucht vorgestellt wird.

Sokotra – Insel der Drachen Sokotra, gelegen gut 200 km östlich des Horns von Afrika und politisch zu Jemen gehörig, wird oft als „Galapagos des Indischen Ozeans“ bezeichnet. Ehemals ein Teil des Superkontinents Gondwana, trennte sich Sokotra vor mindestens 20 Millionen Jahren vom Festland und kann heute aufgrund der fortwährenden geographischen Isolation mit einem enorm hohen Anteil endemischer Tier- und Pflanzenarten aufwarten. Neben den eigentümlichen Drachenblutbäumen geben die bizarren Gurken- und Flaschenbäume sowie die liebenswerten Wüstenrosen jedem Besucher der Insel das Gefühl, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein. Auch die Tierwelt und insbesondere die Herpetofauna sind überraschend vielfältig. Auf der Hauptinsel leben ganze 26 Arten Reptilien, darunter unter anderem sechs Schlangenarten, ein Chamäleon und ein Riesengecko – natürlich allesamt endemisch, wie 90% der Reptilien der Insel. Nicht zuletzt sind es auch die herzliche Mentalität der Sokotri, der Einwohner Sokotras, sowie ihre eindrücklichen Geschichten, Lebensweise und grenzenlose Gastfreundschaft, die einen Besuch auf der Insel unvergesslich machen. Von Laura Bok.